Viele Java-Teams starten einfach — mit einer einzelnen Datenbank und einer überschaubaren Architektur. Doch mit der Weiterentwicklung der Systeme wächst auch der Stack: Caching-Schichten zur Performance-Optimierung, Suchmaschinen für schnellere Abfragen, zusätzliche Datenbanken für spezielle Anwendungsfälle und inzwischen auch Vektordatenbanken für KI-gestützte Features.
Was als Optimierung beginnt, entwickelt sich oft zu einer fragmentierten Technologielandschaft. Das Ergebnis: steigende Komplexität, höhere Infrastrukturkosten und zunehmender DevOps-Aufwand.
Die Session „Caching and Beyond – Smarter Data Processing with Java“ auf der JCON EUROPE verfolgt einen anderen Ansatz. Statt weitere Tools hinzuzufügen, liegt der Fokus auf der Vereinfachung von Datenarchitekturen — basierend auf einem klaren, Java-zentrierten Modell mit Open-Source-Technologien.
Datenverarbeitung neu denken statt immer mehr Tools hinzufügen
In diesem zweistündigen Hands-on-Workshop zeigt Christian Kümmel, wie moderne Java-Anwendungen Daten effizienter verarbeiten können — ganz ohne einen ständig wachsenden Stack externer Systeme.
Die Teilnehmenden lernen, wie sie die Datenbank entlasten, Architekturen vereinfachen und die Performance direkt in der Anwendungsschicht verbessern können — mit Konzepten, die praxisnah, verständlich und sofort umsetzbar sind.
Statt eine weitere Technologie einzuführen, legt die Session den Fokus darauf, die Anzahl beweglicher Teile zu reduzieren und die Kontrolle über die Systemkomplexität zurückzugewinnen.
Warum dieser Workshop relevant ist
Dieser Workshop richtet sich an Entwickler:innen und Architekt:innen, die mit zunehmend komplexen Systemen arbeiten und diese vereinfachen möchten — ohne dabei Performance einzubüßen.
Teilnehmende lernen:
- wie sich die Last auf der Datenbank reduzieren lässt, statt die Infrastruktur ständig zu skalieren
- wie sich verschiedene Datenlösungen in einer schlankeren Architektur konsolidieren lassen
- wie sich die Performance von Anwendungen verbessern lässt, ohne zusätzliche Systemkomponenten einzuführen
- wie sich Infrastruktur- und Lizenzkosten durch smarteres Design senken lassen
- wie sich wartbare Systeme mit reinem Java und Open-Source-Technologien entwickeln lassen
Lernen aus der Praxis
Christian Kümmel vereint tiefgehende technische Expertise mit umfassender Projekterfahrung. Als Senior Project Lead bei MicroStream arbeitet er täglich mit verteilten Systemen, Cloud-nativen Architekturen und skalierbaren SaaS-Plattformen.
Er kennt aus erster Hand, wie Komplexität in realen Projekten entsteht — und vor allem, was nötig ist, um Systeme langfristig effizient, wartbar und kosteneffizient zu halten.
Die Teilnehmenden profitieren direkt von dieser Erfahrung und erhalten Einblicke, die über reine Theorie hinausgehen und reale Herausforderungen aus der Praxis widerspiegeln.
Fazit: Weniger Komplexität, bessere Systeme
„Caching and Beyond“ ist weit mehr als ein Workshop zur Performance-Optimierung — es geht darum, die Art und Weise zu verändern, wie wir über Datenverarbeitung in Java-Systemen denken.
Durch den Fokus auf Einfachheit, Kontrolle und effizientes Design zeigt die Session einen praktischen Weg weg von überladenen Architekturen hin zu Systemen, die sich leichter betreiben und skalieren lassen.
Für alle, deren Systeme mit jeder Iteration zunehmend schwerer werden, bietet dieser Workshop sowohl Klarheit als auch konkrete Lösungsansätze.
Anmeldung und Teilnahme
Die Teilnahmeplätze sind begrenzt — eine frühzeitige Anmeldung wird dringend empfohlen.
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Weitere Informationen: www.jcon.one