DE 01-2025 | GenAI Projekte mit Java

Contents

JAVAPRO
▪️ Kino, Code, Community:
Die JCON EUROPE 2025 setzt
neue Maßstäbe für Java-Events

COREJAVA
▪️ 30 Jahre Java – Wie sich die
Sprache entwickelt hat
▪️ Die lange Geschichte von Log4j

AI & ML
▪️ KI-Tools für Jakarta EE
▪️ Entwicklung von
KI-Anwendungen mit Spring AI
▪️ Lokale LLMs mit Ollama und
Open WebUI

PERFORMANCE
▪️ Hitchhiker´s Guide to Java Performance
▪️ Von Reactive Streams zu Virtual Threads
▪️ So beschleunigen Sie existierende Deployments mit den richtigen JVM-Features

ARCHITECTURE & MICROSERVICES
▪️ Überwinde 20 Jahre mit Migration Engineering
▪️ Nachhaltige Softwareentwicklung in Java – Native Builds und serverlose Deployments auf Kubernetes
▪️ Modularer Monolith mit SpringBoot & Maven

TESTING & QUALITY
▪️ Die Kunst der statischen
Codeanalyse

Details

Page count: 186

Authors: Sebastian Hempel, Christian Grobmeier, Gaurav Gupta, Timo Salm, Jean-Claude Branschen, Ingo Düppe, Adam Warski, Dmitry Chuyko, Berlin Bögershausen, Marius Stein, Vishal Shanbhag, Max Beckers, Martin Toshev

Editorial

Java im Wandel – Kontinuität trifft Innovation

Java steht seit fast drei Jahrzehnten für Stabilität, Plattformunabhängigkeit
und eine außergewöhnlich aktive Community. In dieser Zeit hat sich
die Sprache kontinuierlich weiterentwickelt, ohne ihre Grundprinzipien
zu verlieren. Heute befindet sich das Ökosystem in einer seiner
dynamischsten Phasen. Neue Sprach- und Plattformfeatures,
Veränderungen in Architektur- und Deployment-Strategien sowie die
Integration von Künstlicher Intelligenz prägen die Diskussionen – und
eröffnen Entwicklerinnen und Entwicklern neue Möglichkeiten.

Ein zentrales Thema dieser Entwicklung ist die Verschmelzung bewährter
Konzepte mit modernen Paradigmen. Die Java-Welt profitiert von einer
breiten Auswahl an Werkzeugen, Frameworks und Bibliotheken, die
gleichermaßen robuste wie flexible Systeme ermöglichen. Ob klassischer
Monolith, modulare Architektur oder verteilte Microservices – die Wahl
hängt mehr denn je von den konkreten Anforderungen ab, nicht von
Trends. Zukunftsfähigkeit entsteht, wenn Innovation und betriebliche
Realität im Einklang stehen.

Performance, Effizienz und Nachhaltigkeit

Performance bedeutet heute weit mehr als kürzere Ausführungszeiten. In
einer Zeit flexibel skalierbarer Cloud-Ressourcen treten auch Startzeiten,
Infrastrukturkosten, Energieverbrauch und Entwicklerfreundlichkeit in
den Vordergrund. Moderne JVM-Features, optimierte Deployments
und serverlose Architekturen bieten hier großes Potenzial. Trotz immer
besserer IDE-Tools und Frameworks wie Spring, bilden auch weiterhin
Erfahrung und die Bereitschaft, Technologien zu verstehen und zu
hinterfragen, die Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige
Anwendungsentwicklung mit Java.

KI als integraler Bestandteil

Ein weiterer, kaum zu übersehender Treiber ist die Integration von
KI in Unternehmensanwendungen. Die Java-Plattform hat sich hier
schnell angepasst: Frameworks und Toolchains ermöglichen es, große
Sprachmodelle lokal oder in der Cloud zu nutzen, in bestehende Workflows
einzubetten und mit Sicherheits- sowie Qualitätsanforderungen
zu verbinden. Damit rückt ein Ziel in greifbare Nähe, das noch vor
wenigen Jahren wie Zukunftsmusik klang: KI nicht nur als Prototyp oder
Zusatzfunktion, sondern als festen Bestandteil produktiver Systeme
einzusetzen.

Innovation auf solidem Fundament

Trotz aller Neuerungen bleibt Qualität unverzichtbar: wartbarer Code,
verlässliche Sicherheitsmechanismen und eine klare Architektur sind das
Fundament jeder Innovation. Statische Analyse, automatisierte Tests und
die Lehren aus Sicherheitsvorfällen der Vergangenheit mahnen, dass
Stabilität und Vertrauen erarbeitet werden – und dass Fortschritt nur
dann nachhaltig ist, wenn er auf solidem Unterbau steht.

Die Zukunft in unseren Händen

Diese Ausgabe ist kein Streifzug durch einzelne Technologien, sondern
ein Blick auf die Strömungen, die Java aktuell prägen. Sie zeigt, Java
Developer die Sprache und Plattform nutzen können, um robuste,
performante und zukunftssichere Anwendungen zu schaffen – in einer
Zeit, in der sich Anforderungen schneller ändern als je zuvor. Java
steht 2025 an einem Punkt, an dem Tradition und Innovation nicht im
Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig beflügeln. Die Plattform
bleibt ihrem Kern treu, öffnet sich aber konsequent für Neues. Für alle,
die mit Java entwickeln, bedeutet das: Die Möglichkeiten waren selten so
groß – und die Verantwortung, sie sinnvoll zu nutzen, ebenso.

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