So wird JCON EUROPE 2026 zum individuellen Erlebnis

Die JCON EUROPE 2026, die vom 20. bis 23. April im Cinedom Multiplex Cinema in Köln stattfindet, setzt konsequent auf ein Format, das Teilnehmern maximale Flexibilität bietet. Statt eines festen Ablaufs steht die individuelle Gestaltung der eigenen Konferenzerfahrung im Mittelpunkt.

Mit einer Vielzahl an Sessions, Formaten und Austauschmöglichkeiten können Besucher selbst entscheiden, welche Inhalte, Gespräche und Kontakte für sie im Fokus stehen.

Zentrale Grundlage dafür ist der JCON-Schedule: Teilnehmer können ihre persönliche Agenda zusammenstellen, relevante Sessions vormerken und gezielt 1:1 Meetings mit Speakern oder Ausstellern organisieren. Damit wird die Konferenz nicht nur konsumiert, sondern aktiv gesteuert – je nach individuellen Interessen, Projekten und fachlichen Schwerpunkten.

Direkter Zugang zu führenden Java-Experten

Ein zentraler Bestandteil der JCON ist der direkte Austausch mit internationalen Top-Speakern. Im Mentorship Hub haben Teilnehmer die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit Java Champions wie Bruno Souza sowie weiteren erfahrenen Entwicklern, Architekten und Open-Source-Mitwirkenden zu sprechen.

Diese Sessions bieten die seltene Gelegenheit, konkrete technische Fragen zu diskutieren, Architekturentscheidungen zu hinterfragen oder persönliche Karrierefragen direkt mit führenden Köpfen der Java-Community zu besprechen.

Ergänzend dazu können individuelle Gespräche mit Speakern vereinbart werden, um spezifische Themen gezielt zu vertiefen.

Neben diesem direkten Austausch rücken insbesondere aktuelle technologische Entwicklungen in den Fokus der Konferenz.

Premium AI Track: AI im produktiven Einsatz

Mit dem neuen Premium AI Track* setzt die JCON einen klaren Schwerpunkt auf den praktischen Einsatz von künstlicher Intelligenz in Java-Systemen.

An zwei Konferenztagen (21.–22. April) werden in einem eigenen Kinosaal Deep-Dive-Sessions angeboten, die sich gezielt an Teams richten, die AI in produktive Anwendungen integrieren möchten.

Im Fokus stehen dabei reale Herausforderungen wie Architektur, Integration und Betrieb von AI-Systemen – nicht theoretische Konzepte, sondern konkrete Lösungen für den Einsatz im Enterprise-Umfeld.

Im Zentrum stehen dabei unter anderem folgende Sessions:

  • Local Development in the AI Era (Kevin Dubois, IBM)
    Zeigt, wie sich AI-Modelle lokal betreiben und in Entwicklungsprozesse integrieren lassen – mit Fokus auf Kontrolle, Kosten, Datenschutz und reproduzierbare Setups.
  • Seven Habits of Highly Effective AI Java Coding (Jonathan Vila, Sonar)
    Best Practices für den produktiven Einsatz von AI-Coding-Tools in Java-Projekten – mit besonderem Augenmerk auf Codequalität, Wartbarkeit und verantwortungsvollen Einsatz.
  • Design Patterns for Multi-Agent Systems (Brian Sam-Bodden, Redis)
    Vergleich verschiedener Architekturansätze für agentische AI-Systeme – inklusive konkreter Patterns wie Routing, Planner–Critic-Loops und Tool-Integration.

Hands-on Einstieg: Der Workshop Day

Bereits vor dem offiziellen Start beginnt die Konferenz am 20. April mit einem dedizierten Workshop Day*.

In insgesamt acht Workshops, die in zwei Zeitslots stattfinden, arbeiten Teilnehmer direkt an konkreten Aufgabenstellungen und wenden Technologien unmittelbar an. Dabei steht der praktische Einsatz im Vordergrund.

Die begrenzten Plätze ermöglichen eine fokussierte Lernumgebung, in der Inhalte gezielt vertieft werden können.

Zu den inhaltlichen Highlights zählen insbesondere Workshops wie:

  • Caching and Beyond – Smarter Data Processing with Java (Christian Kümmel)
    Fokus auf Performance, effiziente Datenverarbeitung und skalierbare Architekturen – mit direktem Bezug zu realen Enterprise-Anwendungen.
  • Building Powerful GenAI Apps with Pure Java (Florian Habermann)
    Ein praxisorientierter Einstieg in generative KI innerhalb des Java-Stacks – ohne Abhängigkeit von anderen Programmiersprachen.
  • Think AI is Only for Python? Think Again (Don Bourne & Michal Brož, IBM)
    Der Workshop zeigt, wie sich Machine Learning und AI-Workloads produktiv im Java-Ökosystem umsetzen lassen.
  • Modernizing Java Applications with AI Assisted Workflows (Bruno Borges & Sandra Ahlgrimm, Microsoft)
    Konkrete Strategien zur Modernisierung bestehender Systeme – unterstützt durch AI-gestützte Analyse- und Transformationswerkzeuge.

Interaktive Sessions und direkte Beteiligung

Während der Sessions können Teilnehmer über Slido Fragen einreichen und priorisieren. Die relevantesten Fragen werden live aufgegriffen und diskutiert.

Ergänzt wird das Rahmenprogramm der JCON durch Formate wie den Tessl & JAVAPRO Interview Booth, bei dem Baruch Sadogursky Gespräche mit Speakern zu zentralen Konferenzthemen sowie zu Technologie, Innovation, Wirtschaft und Kultur führt.

Parallel dazu spricht Frank Delporte (Foojay) mit Teilnehmern vor Ort und bringt deren Perspektiven und Erfahrungen in Podcast-Formaten ein.

Networking und Community

Neben den Sessions bietet die JCON zahlreiche Möglichkeiten für informellen Austausch. Die Happy Hour an zwei Abenden sowie die VIP-Veranstaltung schaffen gezielt Raum für Gespräche mit Speakern, Java Champions und anderen Teilnehmern.

Auch im Expo-Bereich stehen Austausch und Diskussion im Vordergrund, ergänzt durch Live-Demos und direkte Gespräche mit Technologieanbietern und Open-Source-Projekten.

Kostenlose Tickets und Teilnahme

Die Teilnahme an der JCON EUROPE 2026 ist für viele Mitglieder der Java-Community kostenfrei, darunter JUG-Mitglieder, JAVAPRO-Leser, Autoren sowie JCON-Alumni.

Ein JCON 3 Day Full-Conference Pass* kann mit dem Code JAVAPRO kostenlos gebucht werden!

Für Teilnehmende aus kommerziellen Unternehmen kostet der JCON 3-Tage-Full-Conference-Pass* 699 EUR (zzgl. MwSt.).

*Workshops und der Premium AI Track sind optional zubuchbar.

Termine im Überblick

  • Workshop Day: 20. April 2026
  • Hauptkonferenz: 21.–23. April 2026
  • Premium AI Track: 21.–22. April 2026
  • VIP-Event: 22. April 2026
  • Happy Hour: 21.–22. April 2026

Fazit

Die JCON EUROPE 2026 verbindet fachliche Inhalte mit direktem Zugang zu Experten, praxisnahen Formaten und vielfältigen Austauschmöglichkeiten. Teilnehmer können die Konferenz aktiv gestalten und gezielt für ihre eigenen Ziele nutzen.

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